Es war einmal, am 28. Oktober 2009
Schaut man aus dem Fenster, springt einem die ungemütlichste Seite des Herbstes geradezu ins Gesicht: der Himmel ist grau, es regnet, und wenn man es wagt das gemütliche vm Büro zu verlassen, läuft man Gefahr auf dem nassen, mit Laub bedeckten Weg, unfreiwillig den Boden zu knutschen.
Ein ganz normaler Tag also für diese Jahreszeit?! Dazu ein definitives NEIN! Denn gestern war mein Geburtstag! Gestatten: Stephie! Nachdem ich Langzeitpraktikantin war, darf ich mich seit September Azubine von vm-people schimpfen.
So ziemlich seit dem ersten Tag, seit ich bei vm bin, gehe ich meinen lieben Kollegen damit auf die Nerven, dass ich doch nur allzu gerne ein Pony haben will. Aus diesem Anlass wurde unser Süßigkeitenautomat schon von Snackbär in Snackpony umgetauft und mir wurden, extra für mich gestaltete, Ponybuttons überreicht. Doch das ist alles nichts gegen das ultimative, grandiose, fabulöse Geburtstagsgeschenk der Superlative! EIN PFERD FÜR MICH ALLEIN!
Nachdem ich mit Juliane vom Mittagessen holen wieder in Richtung Büro marschiert bin, und mit allen Kräften gegen eine, aus oben genannten Gründen, Liaison mit den Bürgersteig kämpfte, sah ich es: Ein süßes, nicht ganz so kleines Pferdchen! Freudestrahlend lief ich darauf zu und der Gesichtausdruck von Juliane verriet mir, dass es dort nicht ganz zufällig stand, sondern nur auf mich wartete.
Schwupp di wupp hatten sich auch schon alle Kollegen unten im Regen versammelt und wir machten uns gemeinsam auf den Weg, sie zu Fuß ich hoch zu Ross, in den gegenüberliegenden Park. Dort durfte ich dann, fernab von jedem Bürostress, eine große Runde, sicher auf Winnies Rücken, drehen.
Danach wurde es (also das Pferd, nicht ich) noch ausführlich mit, das kann der ein oder andere Kollege mit Gewissheit bestätigen, schmackhaften Möhrchen verwöhnt.
Diesen Blogbeitrag möchte ich nutzen um mich bei allen vom ganzen Herzen für dieses Geschenk zu bedanken. Hat sich das quengeln und auf die Nerven gehen also doch noch gelohnt. Auch wenn ich jetzt für die nächsten Monate bereitwillig jeden Arbeitsauftrag erfüllen muss. Das war es definitiv wert!